Dein digitales Business

Passives Einkommen – Was genau ist das eigentlich?

Passives Einkommen wirst du in nächster Zeit sicher häufiger hören, denn der Online-Business-Markt boomt wie nie zuvor. Jeden Tag sprießen tausende neue Webseiten hervor und jeder hat mittlerweile die Möglichkeit, eine eigene Webseite zu erstellen und über das Internet Geld zu verdienen. Der Lifestyle „wenig arbeiten, viel verdienen“ ist sicher nicht neu, aber er ist so aktuell wie nie zuvor.

Passives Einkommen – eine erste Definition

Ich möchte dir eine realistische Ansicht zum passiven Einkommen vermitteln. Und ich weiß wovon ich rede – ich verdiene meinen Lebensunterhalt aus passivem Einkommen und ich habe zu Beginn viele Fehler gemacht. Fehler, die du vermeiden kannst. Aber eins nach dem anderen. Zunächst möchte ich dir genauer erläutern, was passives Einkommen überhaupt ist. Danach werde ich dir verraten, wie du selbst passives Einkommen generieren kannst.

Betrachten wir uns zunächst einmal den zweiten Teil von passivem Einkommen – das Einkommen:

Einkommen bezeichnet Einnahmen einer natürlichen Person, meist in Geld beziffert (vgl. Wikipedia). Gut, das war einfach – was bedeutet nun aber passives Einkommen? Sehen wir uns doch einmal an, was das (klassische) Gegenteil, also aktives Einkommen bedeuten würde:

Aktiv bedeutet, dass diese natürliche Person einer geistigen oder körperlichen Tätigkeit nachgeht, wofür sie im Gegenzug ein (aktives) Einkommen erhält. Man kann das Einkommen recht einfach in einem Stundensatz angeben, z.B. 15 Euro die Stunde. Macht bei 40 Stunden Arbeit die Woche also etwa. 2.600 Euro im Monat. Dafür werden dann natürlich noch Steuern fällig – bleiben am Ende also – je nach Steuerklasse etc. etwa 1.700 Euro übrig. Dafür hat man bereits alle Steuern gezahlt und ist (relativ) gut versichert. Nimmt man jedoch einmal als Grundlage nicht 15 Euro die Stunde, sondern den Mindestlohn von 8,50 Euro die Stunde, kommen wir bei 40 Stunden die Woche nur noch auf ein aktives Einkommen von nicht einmal 1.500 Euro. Bleiben am Ende also nicht einmal 1.100 Euro zum Leben übrig. Nicht gerade viel, oder? Mehr dazu gleich, zunächst wollen wir definieren, was denn passives Einkommen nun genau ist:

Passiv bedeutet, dass du untätig sein kannst. So stellen sich viele passives Einkommen auch in ihren Träumen vor. So wird es in der 4-Stunden-Woche von Tim Ferris* teilweise auch weisgemacht. Aber lass mich eines klarstellen: So ist es in der Regel nicht. Um ein „echtes“ passives Einkommen zu generieren, von dem du gut leben kannst und du keinerlei Zeit mehr investieren musst, braucht es sehr viel Glück. Du musst eine super Idee und somit ein super Produkt oder eine Dienstleistung haben. Wobei es sich bei einer Dienstleistung auch nur um passives Einkommen handelt, wenn du diese auslagern kannst, also andere diese Dienstleistung für dich durchführen lässt und du nur die Hände aufhältst, um das Geld zu kassieren. So etwas kann es geben, wenn du beispielsweise eine Vermittlungsplattform im Internet erstellt hast und durchgehend Provisionen kassierst. Aber auch dann musst du Kontakt zu Mitgliedern oder Partnern pflegen – ist also auch wieder mit Arbeit verbunden. Wenn du dagegen ein Produkt vermarktest (egal ob ein „echtes“ oder ein digitales Produkt), kannst du den Prozess schon sehr gut komplett auslagern. Wenn du ein echtes Produkt vermarktest, kannst du die gesamte Logistik und Kunden-Kommunikation an ein Fulfillment Unternehmen auslagern. Bei einem digitalen Produkt, wie beispielsweise einem E-Book, kannst du eine Webseite oder eine Landingpage erstellen, auf der das Produkt vorgestellt wird. Verkaufen kannst du das Produkt über einen eigenen Shop, welcher zu 100% automatisch läuft. Der Kunde bezahlt das digitale Produkt und kann dieses anschließend herunterladen. Wenn du keinen eigenen Shop aufbauen möchtest, kannst du auch Online-Vertriebslösungen wie Digistore24* nutzen. Dort wird dir der gesamte Bestell- und Bezahl-Prozess für eine geringe Gebühr abgenommen. Dazu kannst du dich auf Digistore24 mit deinem Produkt bei anderen Seitenbetreibern bewerben, die es für dich weiterverkaufen. Andersherum kannst du auch Produkte von anderen Seitenbetreibern vermarkten und dabei eine Provision verdienen. Mehr dazu im Artikel „Wie du dein Online-Business erfolgreich aufbaust“.

Passives-Einkommen-Generieren

Ich finde den Begriff „passives Einkommen“ eigentlich nicht passend. Ja, man kann nach einiger Zeit (fast) passiv werden und das Geld kommt von alleine rein (wenn man Glück hat und alles richtig gemacht hat) – aber vorab muss man aktiv eine Menge dafür leisten. Passives Einkommen hört sich danach an, dass man gar nichts dafür tun muss und das Geld einem ganz einfach ohne jede Anstrengung zufließt. Schlaraffenland. So einfach ist es nicht. Viele Menschen erzählen, dass sie mit passivem Einkommen sehr gut leben können. Ich gehöre auch dazu.

Aber ich kann dir sagen, dass es nicht von alleine geht und dass du gerade am Anfang viel dafür tun musst.

Du brauchst viel Durchhaltevermögen und ein Faktor kommt nun einmal auch noch dazu: Glück. Jedenfalls entscheidet der Faktor Glück darüber, wie schnell du erfolgreich wirst und wie hoch dein Verdienst ausfällt. Ich möchte keinesfalls behaupten, dass alles von Glück abhängt. Du hast dein Glück zu einem gewissen Teil selbst in der Hand – aber du kannst nicht beeinflussen, ob zum Beispiel jemand gerade ein ähnliches digitales Business aufbaut wie du. Deine Idee kann noch so gut sein, vielleicht ist da draußen jemand, der genau das Gleiche vorhat und dementsprechend kann es sein, dass ihr euch gegenseitig Einnahmen „wegnehmen“ werdet. Nehmen wir das Beispiel der Singlebörsen-Vergleichsseiten: Wie viele gibt es? 1.000? 10.000? Auf jeden Fall eine Menge. Viele dieser Seiten gibt es seit vielen Jahren und es ist schwer bis unmöglich in die Top 10 Rankings von Google zu kommen. Zu Beginn hatte jemand die erste Vergleichsseite gestartet. Das Business wurde immer lukrativer, also haben immer mehr schlaue Köpfe weitere Vergleichsseiten gestartet. Affiliate Provisionen sind nämlich äußerst lukrativ. Sie haben sich also gegenseitig die User und somit auch die Einnahmen weggeschnappt. Derjenige, der aber zuerst im Markt war und sich halbwegs gut angestellt hat seine Seite für Suchmaschinen zu optimieren, hatte Glück. Glück, dass er zur richtigen Zeit von der richtigen Sache erfahren hat. Er hat Arbeit investiert und er wurde im Nachhinein (passiv) dafür belohnt. So entsteht also passives Einkommen. Vergiss aber nie, dass passives Einkommen immer bedeutet, dass vorab aktiv dafür gearbeitet wurde und niemals klar ist, was am Ende überhaupt dabei herauskommt. Und vor allem wie lange dieses passive Einkommen fließt. Es kann einige Wochen, Monate oder sogar Jahre sehr gut laufen. Aber von heute auf morgen können Veränderungen stattfinden: Google spielt ein Update ein und listet deine Seite auf einmal nicht mehr so gut in den Suchergebnissen – oder einige deiner Affiliate Partner beenden ihr Affiliate Marketing oder gehen pleite und melden ihre Seiten komplett ab. Es ist ein sehr unsicherer, aber dafür umso spannenderer Markt.

Passives Einkommen bedeutet also, dass du einmal über einen gewissen Zeitraum eine Arbeit leisten musst und du anschließend nur noch sehr wenig Arbeit zusteuern musst, um ein durchgehendes Einkommen zu generieren.

Warum ich dir beibringen möchte, wie du ein passives Einkommen aufbaust

Ich möchte dir beibringen, wie du es schaffst ein passives Einkommen zu erzielen. Nun fragst du dich sicher, warum ich das mache und wo der Haken dabei ist. Einen Haken gibt es nicht, ich werde dir alle Informationen zur Verfügung stellen, die du brauchst, um ein erfolgreiches Online-Business aufzubauen. Ich bin mir nämlich sehr sicher, dass genau dort die Zukunft unserer Gesellschaft liegt. Wir brauchen mehr Entrepreneure, Menschen die etwas erschaffen. Wenn du ein eigenes Business hast, bist du dein eigener Chef. Das ist nicht für jeden etwas. Du musst dich nämlich auch jeden Tag aufs Neue motivieren. Ich möchte dich auch dabei unterstützen, dass du motiviert bist, dir etwas Eigenes aufzubauen. Ich habe mich immer schon gefragt, warum die Menschen den Montag so hassen. Fünf Tage die Woche verbringen die meisten Menschen mit einer Sache, die sie nicht gerade lieben: Ihrem Job. Wenn sie unzufrieden sind, warum ändern sie dann nichts? Ich denke, dass viele Menschen nicht genug an sich selbst glauben und ihnen einfach eine Anleitung fehlt, wie sie ihren eigenen Weg gehen können. Dieser Weg muss nicht unbedingt etwas mit passivem Einkommen zu tun haben. Ein Fliesenleger, der sich selbstständig machen möchte wird sicher sehr gutes Geld als sein eigener Chef verdienen. Und auch als Programmierer oder Designer kann man sehr gut als Freelancer arbeiten und mehr Geld verdienen als Angestellte in einem Unternehmen. Man muss seine Selbstständigkeit nur planen und richtig angehen. Spontan von heute auf morgen ist immer schlecht, es sei denn man hat genügend Reserven angespart, oder man hat bereits einen oder mehrere Kunden, die man aus seinem alten Job mitnehmen kann.

Passives-Einkommen-aufbauen

Aber zurück zu der Frage, warum ich dir beibringen möchte, wie du dir ein passives Einkommen aufbaust. Vielleicht denkst du dir, dass wenn man das Wissen hat, sich passives Einkommen zu generieren, man es doch nur für sich selbst nutzen möchte und somit eine Webseite nach der anderen startet und sich eine goldene Nase verdient. Dazu sollst du vielleicht kurz etwas über mich erfahren: Mein Traum war es immer schon, anderen etwas beizubringen. Ich habe mehrere Jahre lang nebenbei als Flirtcoach gearbeitet und einen erfolgreichen Blog betrieben, auf dem ich Männern beigebracht habe, wie sie mit Frauen ins Gespräch kommen. Diese Aufgabe hat mich erfüllt – es war ein tolles Gefühl, die Entwicklung meiner „Schüler“ beobachten und mitgestalten zu können. Ich wollte nie Frauenaufreißer aus ihnen machen, ich wollte nur, dass sie das Selbstbewusstsein aufbauen, auf jede beliebige Frau zugehen zu können und sie anzusprechen.

Ich möchte, dass mehr Menschen den Lifestyle leben können, den ich derzeit lebe. Ich bin ortsunabhängig und lebe von passivem Einkommen. Und ich weiß, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt passives Einkommen zu beziehen – du musst es nur wollen und dich lange genug mit der Materie auseinandersetzen. Ich werde dir alles liefern, das du benötigst.

Habe ich denn keine Angst vor Konkurrenz?

Ich glaube nicht, dass wir in Konkurrenz stehen werden, denn es gibt Millionen Möglichkeiten da draußen. Genauso war es ja, als ich als Flirtcoach gearbeitet habe: Ich habe meine persönlichen Erfahrungen und Techniken weitergegeben. Und ich habe im Endeffekt dazu beigetragen, dass ein paar Frauen vom (Single-)Markt genommen wurden. Aber dennoch gibt es Millionen Frauen da draußen.

Genauso verhält es sich eben mit passivem Einkommen und (Online-)Geschäftsideen: Es gibt so viele – täglich gibt es neue Entwicklungen und dadurch auch wieder neue Möglichkeiten. Zudem gibt es so viele Branchen, die man bedienen kann – da ist genügend Platz für alle.

Einstieg-in-passives-einkommen

Dein Einstieg in das passive Einkommen

Bevor du loslegst, möchte ich dir einige Dinge ans Herz legen:

  1. Finde ein Thema, das dich wirklich interessiert. Du denkst, man kann mit einem Blog über Pokern viel Geld verdienen, hast aber gar keinen Spaß am Poker spielen? Dann erstelle auch keinen Poker-Blog. Suche dir ein Thema aus, das dich fasziniert und für das du dich jeden Tag begeistern kannst.
  2. Vergiss die Illusion, dass du für passives Einkommen wenig arbeiten musst. Es ist zu Beginn eine Menge Arbeit. Es sei denn, du bist schon ein Online-Marketing Experte (gerade was Suchmaschinenoptimierung angeht) und / oder du hast die nötigen finanziellen Mittel, um alles auslagern zu können (Texte für deine Webseite erstellen lassen und sich eine SEO Agentur darum kümmern lassen, deine Webseite zu vermarkten).
  3. Du brauchst Durchhaltevermögen. Du kannst eine noch so tolle Webseite mit noch so tollem Inhalt erstellt haben – zu Beginn wird sie keiner kennen. Erste Besucher wirst du zwar schnell auf die Seite bekommen können, aber 10 Besucher am Tag bringen dir meist nichts. Zudem kann es einige Monate dauern, bis du mit deiner Webseite Geld verdienst. Wie du deine Seite vermarktest, erfährst du im Artikel „SEO – Werde der beste Freund von Google und Co.“.
  4. Du musst dich selbst motivieren. Als eigener Chef hast du sonst niemanden, der es tut. Mehr dazu findest du im Artikel „Selbstmotivation“.
  5. Sichere dich finanziell ab, d.h. entweder kannst du dir zunächst neben deinem regulärem Job ein passives Einkommen aufbauen oder du hast Geld für die nächsten Monate angespart.
  6. Um zu 100% von passivem Einkommen leben zu können, ist es ein anspruchsvoller Weg. Mache dir das bewusst. Zudem hast du keine Garantie, dass du es schaffen wirst. Aber wenn du es nicht versuchst, wirst du es niemals herausfinden…

Weiter geht es in dem Artikel „Online-Business erfolgreich aufbauen“ – hier werde ich dir erklären, wie du dir Schritt für Schritt ein Online-Business – und somit passives Einkommen – aufbaust.

HAT DIR DER ARTIKEL GEFALLEN?

_____________

Dann teile ihn mit anderen und hinterlasse mir einen Kommentar! So trägst du dazu bei, dass dieser Blog wächst 🙂

Dazu kannst du dich in meinen Newsletter eintragen:

Passende Artikel
GmbH? UG? Limited? Einzelunternehmer? Hilfe, wo bin ich…
Die Angst zu scheitern – wie du sie zu deinen Gunsten nutzt

Kommentar hinterlassen

Dein Kommentar*

Dein Name*
Deine Webseite