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Online-Business erfolgreich aufbauen

Online-Business-aufbauen

Vorbereitung auf dein Online-Business

Dieser Artikel ist ein Leitfaden – eine Step by Step Anleitung – wie du dir ein erfolgreiches Online-Business aufbaust. Der Artikel ist sehr lang geworden (knapp 5.500 Wörter) – er vermittelt dir unglaublich kostbares Wissen. Ich habe den Artikel auf 4 Seiten aufgeteilt, damit er übersichtlicher bleibt.

Was du mitbringen musst, um ein erfolgreiches Online-Business aufzubauen

Du möchtest dein eigener Chef sein? Dein eigenes Online-Business erstellen, das dir passives Einkommen generiert? Das hört sich natürlich cool an und ist es auch, aber es bringt auch eine Menge Aufgaben und Verantwortung mit sich: Du musst dich stets selbst motivieren, du musst selbst wichtige Entscheidungen treffen und du gibst ganz alleine die Richtung an. Das macht Spaß und man weiß genau, für wen man die Arbeit investiert – nämlich für sich selbst. Aber es gehört eben auch etwas dazu, sich jeden Tag dazu zu motivieren, an seinem Online-Business zu arbeiten, damit der gewünschte Erfolg eintritt.

Wenn du ein erfolgreiches Online-Business aufbauen möchtest, dann brauchst du vor allem einen starken Willen, es wirklich durchzuziehen, verbunden mit einem großen Durchhaltevermögen. Denn ein erfolgreiches Online-Business ist nicht von heute auf morgen aufgebaut. Eine Webseite kannst du schnell errichten, doch du wirst nicht von alleine Besucher auf deine Seite bekommen – und Geld verdienen wirst du eben nur, wenn dein Online-Business auch Besucher hat (jedenfalls wenn es sich um eine klassische Webseite handelt, mit der du Geld verdienen möchtest).

Dazu wirst du ein paar Marketing-Skills benötigen, die ich dir aber alle auf Digitales-Business.de beibringe.

Dazu kann es nicht schaden, wenn du dir einen Mentor suchst – jemanden dem du Fragen stellen kannst und der selbst schon ein erfolgreiches Online-Business aufgebaut hat. Menschen, die erfolgreich etwas aufgebaut haben, sind oft gewillt andere auf ihrem Weg zu unterstützen. Du musst dich nur trauen und sie fragen – nicht zu aufdringlich, aber mit einem entsprechenden Selbstbewusstsein. Tim Ferris gibt in der 4-Stunden-Woche* sehr gute Tipps, wie man es schafft, einen Mentor zu finden.

Ein-Online-Business-richtig-aufbauen

Was ist dein Ziel?

Bevor du mit deinem Online-Business startest, solltest du dir konkrete Ziele formulieren. Was möchtest du erreichen? Was möchtest du dir aufbauen? Wie viel Geld möchtest du monatlich verdienen? Schreibe dir auf, was deine jeweiligen Ziele in 3 Monaten, in 6 Monaten, in 12 Monaten, in 3 Jahren und in 5 Jahren sind. Ich versichere dir, dass wenn du dir zuvor deine Ziele ganz konkret aufschreibst, du sie am Ende viel leichter erreichen wirst. Deine Ziele sollten dabei so genau wie möglich formuliert sein und sollten sehr detailgetreu sein.

Wie dein Online-Business aussehen kann

Zunächst möchte ich dir einige Möglichkeiten aufzeigen, wie du dir ein Online-Business aufbauen kannst:

A. Du erstellst eine Info-Seite über mehrere Produkte oder Dienstleistungen und baust Affiliate-Links zu den entsprechenden Produkten oder Dienstleistungen ein und wirst dementsprechend vergütet (vgl. Artikel „Durch Affiliate Marketing Geld verdienen“).

B. Du bietest ein Info-Produkt, z.B. ein Ebook oder einen Videokurs an, den du gegen Entgelt verkaufst → Dies läuft über eine Webseite bzw. über eine Landingpage ab.

C. Du bietest ein Produkt oder mehrere Produkte an, das / die du über einen Online-Shop verschickst bzw. verschicken lässt.

D. Du erstellst einen Shop, baust aber nur Affiliate Produkte ein, d.h. du leitest den Kunden am Ende zu einem weiteren Anbieter, wo er die Ware bestellen kann. Du kassierst dafür eine Provision.

E. Du bietest deine Leistung als Freelancer an → hierfür kann dir eine eigene Webseite sehr helfen, alternativ bzw. zusätzlich kannst du dich aber zum Beispiel über Freelancer.de* für Jobs bewerben.

Typische Freelancer Tätigkeiten sind beispielsweise:

  • Programmierer
  • Designer
  • Fotograf
  • Übersetzer
  • Berater
  • Buchhalter
  • Texter

Punkt E. (als Freelancer arbeiten) ist natürlich abhängig von deiner Qualifikation und deinen Fähigkeiten. Der Vorteil als Freelancer Punkt ist, dass du heute noch anfangen und du schon deinen ersten Auftrag in der Tasche haben kannst und somit unmittelbar Geld verdienst. Du kannst dich einfach auf Freelancer.de* oder ähnlichen Seiten anmelden und dich auf passende Jobs bewerben. Wenn du gut im Formulieren und Texte schreiben bist, kannst du dir auf Content.de* oder Textbroker  Aufträge einholen und unmittelbar Geld verdienen. Als Fotograf kannst du deine Bilder zum Beispiel auf Fotolia* oder Shutterstock* anbieten und mit ihnen Geld verdienen.

Ich möchte dir in diesem Artikel jedoch beibringen, wie du es schaffst, dir ein passives Einkommen zu generieren, was für die Punkte A. bis D. sehr gut umzusetzen ist.

Bevor es nun richtig losgeht folgt jedoch noch ein Zwischenschritt – nämlich der Gang zum Gewerbeamt.

Der Gang zum Gewerbeamt

Wenn du vorhast, mit deinem Online-Business Geld zu verdienen, dann führt kein Weg am Gewerbeamt vorbei. Du benötigst einen Gewerbeschein, damit du deine Einnahmen beim Finanzamt auch entsprechend versteuern kannst. Aber keine Angst, das ist gar nicht so kompliziert, wie du vielleicht befürchtest.

Du gehst also zu deinem örtlichen Gewerbeamt (Ausweis nicht vergessen!) und lässt dir einen Gewerbeschein ausstellen. Du teilst der Sachbearbeiterin oder dem Sachbearbeiter mit, was genau du vorhast (z.B. „Internet-Dienstleistungen“) und schon wird dir der Gewerbeschein ausgestellt. Die Kosten belaufen sich je nach Gemeinde zwischen 15 und 60 Euro. Ich selbst habe für meinen Gewerbeschein 26 Euro gezahlt.

Und das war es auch fast schon. Nach einiger Zeit wirst du noch Post vom Finanzamt erhalten (Fragebogen zur steuerlichen Erfassung), da sie von dir wissen wollen, welche Umsätze du in den nächsten Jahren mit deinem Gewerbe geplant hast. Hier solltest du vorsichtig sein: Wenn du nämlich zu blauäugig hohe zu erwartende Gewinne einträgst, wirst du vermutlich schon vorab zur Kasse gebeten und sollst Steuern vorauszahlen, da man deine eingetragenen Zahlen heranziehen wird, um dich zu schätzen. Also gebe ehrliche und eher niedrige Zahlen an. Und wenn es nur 100 Euro im Monat sind. Du weißt es ja aktuell noch nicht. Ich hatte zu Beginn auch sehr konservative Zahlen in den Bogen eingetragen und das war sicher nicht verkehrt.

Eine wichtige Sache gibt es noch zu erwähnen zum steuerlichen Fragebogen des Finanzamts: Du wirst gefragt, ob du die Kleinunternehmer-Regelung in Anspruch nehmen möchtest oder ob du auf die Anwendung der Kleinunternehmer-Regelung verzichtest. Der Unterschied ist ganz einfach:

  • Wenn du die Kleinunternehmer-Regelung nutzt, darfst du keine Mehrwertsteuer (MwSt.) auf deinen Rechnungen ausweisen, du kannst dir die MwSt. von Rechnungen, die du beglichen hast, dafür aber auch nicht vom Finanzamt erstatten lassen.
  • Wenn du auf die Kleinunternehmer-Regelung verzichtest, musst du auf deinen Rechnungen die MwSt. auswiesen. Der Vorteil dabei ist, dass du dann auch die MwSt. von dir beglichenen Rechnungen wieder vom Finanzamt erstattet bekommst, also wenn du z.B. ein Notebook für 2.000 € inkl. MwSt. kaufst, das du für dein Online-Business benötigst, dann erhältst du die enthaltene MwSt. von 319,33 € vom Finanzamt zurückerstattet. Dafür musst du aber auch eine monatliche Umsatzsteuervoranmeldung abgeben (wobei sich diese bei geringen Umsätzen meist auf eine 3monatige Abgabe reduziert). Mit dem WISO Steuer-Sparbuch* ist eine Vorsteueranmeldung sehr einfach zu handhaben. Aber wenn du dir das ersparen möchtest, solltest du lieber erst einmal die Kleinunternehmer-Regelung nutzen. Ein Wechsel zurück in die Kleinunternehmer-Regelung ist nämlich die nächsten 5 Jahre nicht möglich.

Sobald dein Gewerbe-Umsatz aus deinem Online-Business auf über 17.500 € im Jahr ansteigt, wirst du ab dem folgenden Jahr die Kleinunternehmer-Regelung nicht mehr nutzen können und musst dann auch die MwSt. auf deinen Rechnungen ausweisen.

Steuern-Gewerbeamt

Nachdem du den Bogen ans Finanzamt zurückgeschickt hast, wirst du ggf. eine Steuernummer zugeschickt bekommen, falls du noch keine hattest. Diese Steuernummer muss auch immer auf deinen ausgestellten Rechnungen stehen (inkl. dem zugehörigen Finanzamt). Falls du auf die Kleinunternehmer-Regelung verzichtest und du zudem eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-ID) beantragt hast, muss du diese auch zusätzlich in deinem Impressum deines Online-Business angeben.

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1 Kommentar
  • Michael Feb 7,2016 at 15:53

    Hallo
    Genau wie du es beschrieben hast ist es auch,du brauchst ein Starken willen,die meisten denken eine Seite erstellen und Zack verdienst du Geld damit,so läuft es leider nicht,man muss jeden Tag an der Seite Arbeiten,Traffic bekommen ist mit das wichtigste finde ich.
    Gruß:

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